Netzwerktreffen Dodesheide-Ost beim SSB zu Gast

20.Netzwerktreffen Dodesheide-Ost

Am gestrigen Donnerstag fand das 20.Netzwerktreffen Dodesheide-Ost statt. Gastgeber an diesem Tag war der SSB und stellte die Räumlichkeiten zur Verfügung, um sich im Netzwerk auszutauschen.

Die Leitung des Treffens übernahm der Teamleiter der „Mobilen Jugendarbeit, Streetwork, Quartiersarbeit“ von der Stadt Osnabrück, Marko Brockmann. Weiterhin vertreten im Netzwerk sind Vertreter des Quartierstreffs Dodesheide-Ost, der Gemeinden, der Caritas, der Familienbildungsstätte, der Gemeinschaftszentren, der Kindergärten, Schulen und der Polizei.

Ganz einfache praktische Dinge und Hilfemöglichkeiten werden vor Ort geklärt, z.B. das Bereitstellen von Bierzeltgarnituren für das Quartiersfest, welche sonst für viel Geld hätten gemietet werden müssen. Das Wissen voneinander, das Wissen von den bestehenden Hilfen und Aktionen sorgt dafür, dass am Ende auch mehr Menschen geholfen werden kann. Kräfte werden gebündelt, Ressourcen gespart und Probleme werden bekannt. Als Beispiel berichtete Pastor Thamm von der Thomas-Gemeinde von einem Sprachkurs für Frauen, der enorm gut angenommen wird. Nachfragen dazu kommen auch beim Quartierstreff an. Und durch die stetige Vermittlung innerhalb des Netzwerkes war die Nachfrage so groß, dass eine zweite Gruppe nun gegründet werden konnte. Ein toller Erfolg.

Weiterhin berichtete jede Institution vom aktuellen Status quo. Der Mangel an Fachkräften war großes Thema bei allen Teilnehmern, so dass auch im Hinblick auf größere Feste im Stadtteil und Quartier gemeinsam überlegt wird, Kräfte zu bündeln, Feste vielleicht gemeinsam zu veranstalten, um am Ende noch mehr Menschen zusammenzubringen und die eigenen Ressourcen optimal einzusetzen.

Für den Sport konnte Mitarbeiter Alexander Kork die Tätigkeiten des SSBs vorstellen und auch hier noch einmal die Flyeraktion „bewegung vor ort“ platzieren. Auf dem Flyer sind gebündelt alle Sport- und Bewegungsangebote im Quartier Dodesheide-Ost aufgeführt. So können die beteiligten Institutionen jeweils Auskunft darüber geben, was wo stattfindet, damit mehr Kinder und Jugendliche im Sport in Bewegung kommen. Die zusätzliche Übersetzungsmöglichkeit auf der SSB-Homepage bietet große Chancen die erste große Barriere auf dem Weg zum Sport aufzubrechen: Sprache >< fehlende Information. Und es ist umso wichtiger, dass den Kindern und Jugendlichen von allen Seiten im Netzwerk geholfen werden kann, da viele den Weg zum Sport auch trotz Information und Verstehen nicht finden, weil die elterliche Unterstützung fehlt.

Auch wurde der fehlende Raum für neue Vereinssport-Angebote angesprochen. Zeiten in Sporthallen sind knapp, durch den Ganztag kommen Vereine immer später in städtische Hallen und so gibt es kaum Raum für die Erweiterung der Angebote, vor allem im Winter. Angestoßen wurde vorhandene Räume in Gemeindezentren oder Kirchen für den Sportverein zu nutzen. Dies sei für Angebote im Bereich z.B. des Tanzens oder für Kampfsport auch in kleineren Räumen möglich.

Das Netzwerk trifft sich halbjährlich und wird beim nächsten Treffen über gemeinsame Projekte 2025 diskutieren.

Weitere Infos zum Flyer-Projekt „bewegung vor ort“ >>>

 

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