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Neue Corona-Verordnung: Sportausübung ab sofort in Gruppen von bis zu 50 Personen zulässig!

Hintergrund Vektor erstellt von YusufSangdes – de.freepik.com

Die Sportausübung in Niedersachsen ist ab sofort in Gruppen von bis zu 50 Personen zulässig. Das geht aus der neuen Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen hervor, die seit dem 01. August 2020 in Kraft ist. Bisher war die Personenanzahl auf 30 beschränkt.

Weitere wichtige Änderungen im Überblick:

  • Die Regeln für Kindertagesstätten (§ 16) und Schulen (§ 17) wurden geändert entsprechend den Ankündigungen des Kultusministeriums zum Start ins Schul- beziehungsweise Kita-Jahr 2020/2021.
  • Shisha-Bars dürfen wieder öffnen.
  • Die Regeln für Feiern außerhalb der eigenen Wohnung sowie für Kutschfahrten wurden ergänzt beziehungsweise angepasst

Die Verordnung tritt am 31. August 2020 außer Kraft.

(Quelle: LSB-Homepage)

 




NTB-Kampagne „sportVEREINtuns“ gestartet

Der Niedersächsische Turner-Bund hat die Kampagne sportVEREINtuns ins Leben gerufen. Sie wird unterstützt vom Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport und gefördert von der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung.

In einer gemeinsamen digitalen Auftaktveranstaltung mit Vereinsvertretern, Gästen und Medien stellten der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sowie der Präsident des Niedersächsischen Turner-Bundes, Heiner Bartling, die Kampagne sportVEREINtuns vor.

Mit starken und emotionalen Motiven soll die Kampagne Aufmerksamkeit schaffen und Menschen motivieren, sich im Verein anzumelden, um Teil in einer dynamischen Vereinsgemeinschaft zu werden.

Neue Möglichkeiten für die Vereins-Kommunikation:

Der NTB-Service lieblingsverein.de macht es möglich!

Vereine können auf der Seite www.lieblingsverein.de die eindrucksvollen Motive der sportVEREINtuns-Kampagne für ihre Vereins-Kommunikation nutzen. Und zukünftig können an dieser Stelle außerdem individuelle Plakate, Postkarten, Social Media Motive und vieles mehr im Vereins-Design gestaltet werden.

Bild: Heiner Bartling (l.) und Boris Pistorius (r.) Copyright: NTB, Foto: minkusimages


 




Osnamotion 2020 ist abgesagt – Planungsdatum 2021: 13. November

Die Osnamotion 2020 ist abgesagt!!

Planungsdatum 2021: 13. November

Aufgrund der Corona-Pandemie müssen wir die diesjährige OsnaMotion leider absagen. Unter den momentanen Gegebenheiten wäre eine Durchführung mit zu vielen Unsicherheiten und Unwägbarkeiten verbunden. Deshalb mussten wir uns zu diesem Schritt entschließen. Die nächste OsnaMotion soll am 13. November 2021 stattfinden. Merkt euch den Termin am besten schon jetzt im Kalender vor! Hier sind ein paar Eindrücke der letzten Jahre inklusive des Programms 2019:




Förderprogramm für Freizeiten vor Ort: Bewerbungen bis 31. Juli!

Neues Förderprogramm für Freizeiten vor Ort

Die Sportjugend Niedersachsen bietet Sportjugenden von Sportbünden und Jugendorganisationen von Landesfachverbänden eine Fördermöglichkeit für sportliche Ferienangebote ohne Übernachtung. Dazu zählen Maßnahmen für Kinder und Jugendliche, die eintägig oder mehrtägig stattfinden, in denen aber ähnliche Maßnahmen durchgeführt werden, wie es in einer Ferienfreizeit der Fall wäre. Weiterhin erhält das Förderprogramm durch zusätzliche Mittel die Möglichkeit, die Angebote entsprechend notwendiger Hygienevorschriften gestalten zu können.

Die Förderung gilt für Freizeiten vor Ort vom 15. Juli bis 31. August 2020.

Die Bewerbungsfrist endet am 31. Juli 2020

Weblink zum Antragsformular

Kontakt: Britta Gerlach

Fördervoraussetzungen

  • 1 – 5 Tage ohne Übernachtung/10 Euro pro Person/pro Tag, mindestens 5 LE
  • 4 bis 40 Personen inkl. Betreuung
  • Betreuung durch pädagogische Fachkraft mit gültiger JuLeiCa, oder Jugendleiter, oder Übungsleiter/Trainer mit gültiger Lizenz

(Quelle: LSB-Homepage)




Neuaufnahme in den StadtSportBund – Organisation des deutschen Pole Sports e.V.

Die Organisation des deutschen Pole Sports e.V. (kurz: ODPS) ist ein noch junger Verein, der seit kurzem  mit seinen mehr als 300 Mitgliedern im StadtSportBund aufgenommen wurde. Der ODPS widmet sich der Entwicklung der Pole Athleten und Athletinnen, Trainer- / innen und Vereine mit einer Bandbreite verschiedener Disziplinen – Sport, Artistik, Ultra und Para Pole.

Die ODPS ist eine gemeinnützige Organisation, geführt durch ehrenamtliche Mitarbeiter / innen der deutschen Pole Gemeinschaft. Sie ist geschaffen worden, um die Entwicklung des Pole Sports innerhalb Deutschlands, zu fördern. Die ODPS unterstützt Studios, Trainer- / innen, Athleten und Athletinnen und Wertungsrichter- / innen.

Die ODPS ist stolzes Mitglied der International Pole Sports Federation (IPSF), welche Pole international durch die Festlegung einer strukturierten Meisterschaft reguliert. Auch das Training und die Bildung (welche durch die internationale Sportvereinigungen anerkannt wurde) ist strickt reguliert.

Die IPSF hat Beobachterstatus durch die Global Association of International Federations (GAISF) verliehen bekommen und sind Unterzeichner der World Anti-Doping Association (WADA). Das Ziel der IPSF und der Organisation des deutschen Pole Sports ist die Anerkennung Pole als offiziellen Sport anzusehen und schlussendlich Teil der Olympischen Spiele zu werden.

Die Deutsche Polesport Meisterschaft findet jährlich statt. Sie ist Teil eines Netzwerks mit 30 Wettkämpfen und über 5.000 Athleten. Die Deutsche Polesport Meisterschaft empfängt ca. 150 Athleten, die um den begehrten Titel des Deutschen Meisters in verschiedenen  Kategorien und Disziplinen kämpfen.

Der StadtSportBund Osnabrück heißt die Organisation des deutschen Pole Sports e.V. herzlich willkommen.

 Hier gibt es weitere Informationen zur Organisation des deutschen Pole-Sports.




Antworten auf häufig gestellte Fragen rund ums Sporttreiben ab 13. Juli!

Der Sport ist zurück in Niedersachsen. Verständlicherweise gibt es bei den niedersächsischen Sportlerinnen und Sportlern immer wieder Fragen, was genau erlaubt ist und was nicht. Durch folgende FAQs sollen die Fragen der Bürgerinnen und Bürger zur Niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus in Bezug auf die kontaktlose sportliche Betätigung beantwortet werden.

Wo darf ich Sport treiben?

Die sportliche Betätigung ist sowohl im öffentlichen Raum als auch auf und in öffentlichen und privaten Sportanlagen wieder erlaubt. Es gelten jedoch einige Regeln, die bitte unbedingt einzuhalten sind.

Welche Regelungen gelten für die Sportausübung im öffentlichen Raum?

Die körperliche und sportliche Betätigung im öffentlichen Raum, also auch auf Wegen und Wiesen in Parks und auf Bürgersteigen, ist mit den folgenden Maßgaben wieder erlaubt. Hier gilt im Grundsatz: Möglichst alleine oder mit den Personen aus dem gleichen Hausstand. Ein Mindestabstand von zwei Metern zu Personen, die nicht dem gleichen Hausstand angehören, muss eingehalten werden. Abweichend davon ist auch Sportausübung mit Kontakt in Gruppen von nicht mehr als 30 Personen zulässig. Die Mitglieder der jeweiligen Trainingsgruppe müssen dokumentiert werden, damit sie im Falle einer Dokumentation nachverfolgt werden können.

Welche Regelungen gelten für Sport auf öffentlichen und privaten Sportanlagen?

Die sportliche Betätigung hat im Grundsatz weiterhin kontaktlos, mit Abstand von zwei Metern (zu Personen, die nicht zum eigenen Hausstand gehören), unter Beachtung der sonstigen Abstands- und Hygienevorschriften zu erfolgen. Unter stetiger Beachtung dieser Vorgaben ist die Nutzung öffentlicher und privater Sportanlagen mit unbegrenzter Personenzahl erlaubt. Auch Sporthallen dürfen so genutzt werden. Abweichend davon ist auch Sportausübung mit Kontakt künftig in Gruppen von nicht mehr als 30 Personen zulässig. Diese Trainingsgruppen müssen dokumentiert und nachverfolgt werden können.

Ist Kontakt beim Sport erlaubt?

Grundsätzlich soll die Sportausübung auch weiterhin kontaktlos mit einem Abstand von zwei Metern zu anderen Personen erfolgen. Bei der Sportausübung in Gruppen von bis zu 30 Personen, ist körperlicher Kontakt erlaubt. Das heißt: Fußball, Handball, Beachvolleyball und viele andere Sportarten sind nun auch wieder mit sportlichen Zweikämpfen gestattet.

Welche Dokumentation ist notwendig?

Wenn die Sportausübung in einer Gruppe von bis zu 30 Personen erfolgt, ist sicherzustellen, dass der Familienname, der Vorname, die vollständige Anschrift und eine Telefonnummer jeder an der Sportausübung beteiligten Person sowie der Beginn und das Ende der Sportausübung dokumentiert werden, damit eine etwaige Infektionskette nachvollzogen werden kann. Der Trainer/ die Trainerin oder eine andere feste Ansprechperson sollte die Verantwortung für die Dokumentation übernehmen.

Wie lange muss die Dokumentation aufbewahrt werden?

Die Dokumentation ist für die Dauer von drei Wochen nach Ende der Sportausübung aufzubewahren und dem zuständigen Gesundheitsamt auf Verlangen vorzulegen. Spätestens einen Monat nach der Sportausübung sind die Daten der betreffenden Personen zu löschen. Gleiches gilt für die Sportausübung im öffentlichen Raum.

Sind Spiele gegen Mannschaften anderer Vereine erlaubt?

Insgesamt dürfen aber nicht mehr als 30 Personen trainieren, bzw. miteinander spielen. Alle Daten der gegeneinander spielenden Personen müssen festgehalten werden, damit eine etwaige Infektionskette nachvollzogen werden kann. Können diese Voraussetzungen eingehalten werden, steht Spielen – auch Wettkämpfen – gegen andere Mannschaften nichts entgegen.

Welche Sportarten sind erlaubt?

Im Grundsatz ist die Ausübung aller Sportarten, egal ob Individualsportarten oder Mannschaftssportarten, wieder erlaubt. Für die kontaktlose Sportausübung ist das Einhalten des Abstandes von mindestens zwei Metern vorgeschrieben. Sportarten mit Körperkontakt sind erlaubt, wenn das Training in Gruppen von bis zu 30 Personen stattfindet. Die Dokumentation des Gruppentrainings ist zwingend vorgeschrieben. In jedem Fall sind die Hygienevorschriften einzuhalten.

Mit wie vielen Personen darf auf Sportanlagen trainiert werden?

Bei der Zahl der kontaktlos Trainierenden auf den Sportanlagen gibt es keine pauschale Begrenzung. Entscheidend ist der Abstand zwischen den einzelnen Personen (zwei Meter!). Abweichend hiervon ist die Sportausübung mit Kontakt in Gruppen von bis zu 30 Personen zulässig.

Für das Verhalten auf Sportanlagen geben die sportartspezifischen Konzepte des Deutschen Olympischen Sportbundes und der Sportfachverbände Orientierungshilfen:

https://www.dosb.de/medien-service/coronavirus/sportartspezifische-uebergangsregeln/?Leitplanken=

https://www.lsb-niedersachsen.de/landessportbund/alltag-mit-corona/

Mit wie vielen Personen darf im öffentlichen Raum trainiert werden?

Im öffentlichen Raum gilt der Grundsatz: Allein oder mit einer Person aus dem gleichen Hausstand. Bei einer kontaktlosen Sportausübung (Abstand von zwei Meter) gibt es keine pauschale Begrenzung Bei der Sportausübung mit Kontakt gilt: nicht mehr als 30 Personen zur gleichen Zeit. Hier ist eine Dokumentation vorgeschrieben.

Gibt es die für Sportanlagen geltenden Regeln auch irgendwo kompakt zusammengefasst? Was muss ich als Verein beachten?

Alle Sportlerinnen und Sportler müssen auf Sportanlagen bitte unbedingt die folgenden Regeln einhalten:

  • ausreichend großer Abstand zwischen allen Personen (mind. zwei Meter), die nicht zum eigenen Hausstand gehören- mit Ausnahme von Training in Gruppen mit nicht mehr als 30 Personen
  • kontaktfreie Durchführung aller sportlichen Betätigungen – mit Ausnahme von Sport in Gruppen mit nicht mehr als 30 Personen
  • konsequente Einhaltung von Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen
  • Zuschauer sind zulässig (bis 50 Personen gilt lediglich der Abstand von 1,5 Metern, ab 50 bis 500 Personen müssen Sitzplätze eingenommen und die Kontaktdaten gespeichert werden)

Gibt es Hinweise/Tipps, wie diese Regeln bei den einzelnen Sportarten am besten eingehalten werden können?Die konkrete Ausübung/Ausgestaltung von Sportarten und die einzuhaltenden Hygiene- und Abstandsregeln haben der Deutsche Olympische Sportbund mit den Spitzenfachverbänden und den Landessportbünden in sportartspezifischen Übergangsregeln aufgeschrieben. Weitere Informationen findet man auch auf der Homepage des Niedersächsischen Landessportbundes.

Diese sportspezifischen Übergangsregeln der Sportfachverbände können jedoch strenger sein, als die aktuellen Anpassungen der Niedersächsischen Verordnung. Grundsätzlich gelten aber die Vorgaben und Voraussetzungen der jeweils aktuellen Niedersächsischen Verordnung und Anordnungen der zuständigen Gesundheitsämter.

Dürfen Vorstands- und Gremiensitzungen sowie Mitgliederversammlungen wieder stattfinden?

Ja, Vorstands- und Gremiensitzungen sowie auch Mitgliederversammlungen dürfen abgehalten werden (§ 24 Abs. 3). Hierbei ist sicherzustellen, dass die Teilnehmenden, die nicht einem Hausstand angehören, sowohl beim Betreten als auch beim Verlassen und während des Aufenthaltes in den Räumlichkeiten einen Abstand von 1,5 Metern einhalten.

Sind Zuschauer erlaubt?

Zuschauer sind zulässig. Bis 50 Personen ist lediglich ein Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten, die nicht dem eigenen Hausstand angehören. Ab 50 bis 500 Personen müssen Sitzplätze eingenommen und die Kontaktdaten gespeichert werden. Die Zahl von 500 zuschauenden Personen darf dabei nicht überschritten werden. Für die konkrete Ausgestaltung sollte jedoch sicherheitshalber Kontakt mit dem zuständigen Gesundheitsamt vor Ort aufgenommen werden.

Was ist mit Sportmaterial und Geräteräumen?

Geräteräume und andere Räume zur Aufbewahrung von Sportmaterial dürften von Personen unter Einhaltung des 2-Meter-Abstandes am besten einzeln betreten werden. Die Hygieneanforderungen müssen aber auch dort eingehalten werden, insbesondere sollte auf die regelmäßige Desinfektion von benutzten Sport – und Trainingsgeräten geachtet werden.

Muss ich beim Sporttreiben eine Maske tragen?

Nein, bei der sportlichen Betätigung muss keine Maske getragen werden.

Wer öffnet die Sportanlage?

Die Anlage wird vom jeweiligen Eigentümer bzw. Betreiber geöffnet. Das sind in der Regel Vereine oder Kommunen. Durch die Verordnung gibt es keine Verpflichtung zur Öffnung einer Sportanlage. Darauf kann auch verzichtet werden, beispielsweise wenn der Betrieb personell oder wirtschaftlich nicht möglich ist. Es wird mit der Verordnung nur die Möglichkeit einer Öffnung geschaffen.

Ist für die Öffnung der Sportanlage eine Genehmigung erforderlich?

Nein, für die Öffnung entsprechender Sportanlagen ist keine Genehmigung erforderlich. Für Fragen im Einzelfall sind die Gesundheitsämter vor Ort zuständig.

Was ist innerhalb der Sportanlage geöffnet?

Sportanlagen können vollständig geöffnet werden. Das heißt, die Umkleiden, Wasch-, Dusch-, Toiletten- und Sanitärräume sowie Gemeinschaftsräume können benutzt und betreten werden. In den Umkleiden, in den Wasch-, Dusch-, Toiletten- und Sanitärräumen muss ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Falls das aufgrund der beengten Platzverhältnisse nicht möglich ist, können diese Räumlichkeiten nur einzeln betreten werden.

Dürfen auf einer Sportanlage Getränke und Essen angeboten werden?

Die Gastronomie auf der Sportanlage darf wieder betrieben werden, wenn die Betreiberin oder der Betreiber der Einrichtung ein Hygienekonzept nach den Vorgaben der Verordnung (§ 3 der Verordnung) erstellt hat und die Einhaltung des Abstands von mindestens 1,5 Metern zwischen den Gästen gewährleistet. Maskenpflicht bei den Beschäftigten ist sicherzustellen sowie die Möglichkeit zur Handdesinfektion für die Gäste. Die Gäste müssen ihre Kontaktdaten anzugeben.

Ist der Sport in der Halle oder im Fitnessstudio möglich?

Ja, Fitnessstudios und Sporthallen dürfen wieder geöffnet und genutzt werden. Wichtig ist die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln, zwei Meter Abstand, Desinfektion des genutzten Geräts nach dem jeweiligen Gebrauch, soweit es berührt worden ist und die Dokumentation der Kontaktdaten der Nutzerinnen und Nutzer des Fitnessstudios festgehalten werden. Sport mit Kontakt ist auch hier möglich in Gruppen von bis zu 30 Personen, wenn die entsprechende Dokumentation vorgenommen wird.

Was gilt für Spitzensportler?

Ab jetzt sind alle Sportanlagen geöffnet, auch die Sporthallen. Somit bedarf es für die Berufsausübung der Spitzensportlerinnen und -sportler keinen besonderen Regeln mehr.

Sind Schwimm- und Freibäder geöffnet?

Ab jetzt sind alle Bäder, wie Frei-, Hallen- und Spaßbäder sowie Saunen wieder geöffnet. Die Voraussetzungen für Freibäder sind in § 25 Abs. 1 der Verordnung geregelt. Die Voraussetzungen für Hallen- und Spaßbäder sind in § 24 Abs. 1 der Verordnung geregelt. Entscheidend sind hier das Abstandsgebot und die Erstellung und Umsetzung eines Hygienekonzepts.

(Quelle: LSB-Homepage)




Niedersächsische Corona-Verordnung vom 10. Juli zum Download

Das Niedersächsische Sozialministerium hat die Niedersächsische Verordnung zur Neuordnung der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 (Niedersächsische Corona-Verordnung) vom 10. Juli 2020 online gestellt.  Die Verordnung wurde am 11. Juli 2020 im Niedersächsischen Gesetz- und Verordnungsblatt Nds. GVBl. 26/2020 (ab Seite 226)  veröffentlicht und tritt am 13. Juli 2020 in Kraft.

Die strengen Kontakt- und Abstandsregel bleiben demnach erhalten – zumindest zeitweise gilt dies nicht für Fußballer, Handballer und Co.

In der derzeitigen Verordnung ist im entsprechenden Sportparagrafen noch von „festen Kleingruppen“ bis zu 30 Personen die Rede. Ab dem 13. Juli ist die Sportausübung möglich, wenn sie „in Gruppen von nicht mehr als 30 Personen erfolgt und die Kontakdaten der Sportler dokumentiert werden“.

Download Niedersächsische Corona-Verordnung

(Quelle: LSB-Homepage)




Online Beratungsformate für Vereine, Landesfachverbände und Sportbünde

Die Beratungsformate Vereinscheck, Erstgespräch, Fachberatung und  Zertifizierung Engagementfreundlicher Sportverein / – Verband gibt es auch als online-Version. Der Vereins-/Verbandcheck als online-Videomeeting dauert ca. 90 Minuten. Mit dem Beratungsteam werden die Grundlagen der Vereins-/Verbandsarbeit besprochen. Mehr Informationen und Anmeldung 

Darüber hinaus halten StadtSportBund und Kreissportbund in der Sportregion Osnabrück ein umfassendes Beratungsangebot für die angeschlossenen Vereine bereit.

Mehr Informationen zu den Beratungsangeboten in der Sportregion!




Ehrenamt überrascht 2020

Die Aktion „Ehrenamt überrascht“ bietet auch 2020 wieder Überraschungsmomente für 40 Ehrenamtliche aus den Vereinen der Sportregion Osnabrück-Stadt und Land. Ab sofort können die Sportvereine aus Stadt und Landkreis Osnabrück im Rahmen der niedersachsenweiten Aktion „Ehrenamt überrascht“ freiwillig Engagierte aus ihren Reihen für die Auszeichnung zum „Vereinshelden“ vorschlagen.

Die wertschätzende Kampagne für ehrenamtliches Engagement wurde im Jahr 2018 vom LandesSportBund Niedersachsen gemeinsam mit den 18 Sportregionen ins Leben gerufen. Nun startet die Aktion am 11. September, dem Auftakt zur Woche des Bürgerschaftlichen Engagements, in die dritte Runde.

Die Auszeichnung bietet die Möglichkeit, das Engagement von Personen jenseits der Ehrungsordnung zu würdigen. Dabei sollten vor allem Helferinnen und Helfer aus der zweiten Reihe bedacht werden, die sonst nicht im Rampenlicht stehen – beispielsweise können Trikotwäscher, Platzwarte, Kuchenbäckerinnen und Hausmeister, aber auch Übungsleiterinnen und Vorstandsmitglieder geehrt werden. Die Entscheidung liegt beim jeweiligen Verein. Ebenso die Gestaltung des Überraschungsmomentes. So kann beispielsweise ein Platzwart beim Rasenmähen von jubelnden Kindern überrascht werden oder aber eine Übungsleiterin durch Spalier stehende Sportler seiner Gruppe.

Mit der Aktion möchte die Sportregion Osnabrück Stadt und Land auch dieses Jahr 40 Engagierte im Sportverein wertschätzen und deren freiwilliges Engagement öffentlichkeitswirksam dokumentieren. Neben der Wertschätzung der Nominierten,  können so weitere Personen zur Übernahme von ehrenamtlichen und freiwilligen Tätigkeiten motiviert werden.

Alle Überraschten erhalten ein Dankeschön-Paket mit einer Urkunde, einer Trinkflasche, einer Brotbox und einem Vereinshelden-Handtuch sowie weiteren kleinen Präsenten.

Bis zum 31.08. können die Sportvereine ihre Vorschläge bei StadtSportBund Osnabrück und Kreissportbund Osnabrück-Land einreichen. Hier ist Philipp Karow als Ansprechpartner per E-Mail an philipp.karow@ksb-osnabrueck.de zu erreichen.

Die Auszeichnungen sollen dann spätestens bis zum 31. Januar 2021 in einem besonderen Rahmen und unter Beteiligung von StadtSportBund und Kreissportbund übergeben werden.

Zum Nominierungsformular




LSB und MI stellen ersten gemeinsamen Sportbericht vor

Bei einem Pressegespräch im Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport haben Sportminister Boris Pistorius und der stellv. LSB-Vorstandsvorsitzende Norbert Engelhardt (in Vertretung des LSB-Präsidenten Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Umbach den ersten gemeinsamen Sportbericht 2019 des LandesSportBundes (LSB) Niedersachsen und des Ministeriums für Inneres und Sport vorgestellt.

Gemeinsame Presseinformation vom 7. Juli 2020 Wortlaut:

„Wir machen Sport. Niedersachsen.“ – Erster gemeinsamer Sportbericht 2019

Niedersachsen ist ein echtes Sportland! Neben den Erfolgen der Spitzensportlerinnen und Spitzensportler wird das auch durch das große Interesse am Breitensport deutlich. Rund 2,6 Millionen Menschen sind in Niedersachsen in mehr als 9.400 Vereinen organisiert und treiben aktiv Sport.

Die Förderung des Sports ist wegen seiner hohen gesellschaftlichen Bedeutung als Staatsziel in der Niedersächsischen Verfassung verankert. Um dieser verfassungsrechtlichen Verpflichtung gerecht zu werden, ist die Förderung des organisierten Sports in Niedersachsen seit vielen Jahren gesetzlich geregelt. Seit 2013 ist sie im Niedersächsischen Sportfördergesetz (NSportFG) festgeschrieben – ein in dieser Form bundesweit einmaliges Gesetz. Im Jahr 2018/2019 ist das Sportfördergesetz evaluiert worden.

Der Niedersächsische Innen- und Sportminister, Boris Pistorius: „Der Evaluationsbericht 2019 hat gezeigt, dass das Sportfördergesetz einen sehr guten Rahmen für die Abgabe der Steuermittel an den niedersächsischen Sport setzt. Der jetzt veröffentlichte Sportbericht knüpft an die Evaluationsergebnisse an und legt erstmals dar, was diese Mittel im niedersächsischen Sport und damit für die über zwei Millionen Sportlerinnen und Sportler aller Altersgruppen konkret in unserem Land bewirken. Er stellt außerdem Sportlerinnen und Sportler und auch Ehrenamtliche vor, die Niedersachsens Sport in verschiedenen Funktionen und durch herausragende Leistungen zu etwas Außergewöhnlichem machen. Von der Sanierung von Sportstätten bis hin zum Leistungssport, von Übungsleitenden im Breitensport bis hin zu Maßnahmen im Bereich der Integration und Inklusion – der Sport in unserem Bundesland ist vielfältig und bereichert unsere Gesellschaft in ganz besonderer Weise.

2019 wurde der organisierte Sport in Niedersachsen mit 32,5 Millionen Euro Finanzhilfe plus weiteren 3,8 Millionen Euro aus Mehreinnahmen der Glücksspielabgabe unterstützt – der jetzt vorgestellte Bericht zeigt: Das ist wirklich gut angelegtes Geld!“

Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Umbach: „Die Evaluation hat aus unserer Sicht gute Ergebnisse gebracht, und besonders gefreut hat den LSB die Tatsache, dass die Sportorganisation selbst in einem ausgesprochen hohen Maß sehr zufrieden war. Der LSB dankt den rund 670.000 ehrenamtlich Engagierten, ohne die diese Leistungen für das Gemeinwohl und den Sport in Niedersachsen nicht möglich wären. Der erste Sportbericht ist ein geeignetes Mittel, um die Wirkung der Maßnahmen darzustellen. Unser Dank gilt dem Land, das die in der Evaluation angesprochene Erhöhung der Sportförderung aufgegriffen hat.“

Hintergrund:

In § 7 des Niedersächsischen Sportfördergesetzes findet sich der Hinweis: „Nach Ablauf von fünf Jahren seit Inkrafttreten dieses Gesetzes überprüft die Landesregierung seine Anwendung und Auswirkungen. Sie berichtet über das Ergebnis dem Landtag.“ Diese Evaluierung hat 2018/19 stattgefunden. In dem Bericht der Landesregierung zur Evaluierung des Niedersächsischen Sportfördergesetzes vom Februar 2019 wird u.a. empfohlen, „zukünftig die Ausreichung der Finanzhilfemittel gemäß NSportFG und weiterer Mittel des Landes, die mittelbar und unmittelbar dem Sport zugutekommen als periodisch anzufertigenden Sportförderbericht des Landes zu veröffentlichen.“

DOWNLOAD: „Wir machen Sport. Niedersachsen.“ – Erster gemeinsamer Sportbericht 2019

(Quelle: LSB-Homepage)